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Welttag der Verschwundenen

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Der Internationale Tag der Verschwundenen am 30. August erinnert an all jene, die gegen ihren Willen festgehalten werden, ohne dass die Familienangehörigen wissen, wo und unter welchen Bedingungen. Auch an die vielen Tausend Vertriebene, Flüchtlinge und Vermisste weltweit wird erinnert.
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Auch das Rote Kreuz engagiert sich seit Jahrzehnten bei der Suche nach vermissten Familienmitgliedern. Seit 2013 besteht außerdem die internationale Online-Plattform "Trace the Face", wo Personen ihr eigenes Foto hochladen können, um Hinweise zu ihren vermissten Angehörigen zu erhalten. Aktuell sind dort mehr als 5.700 Fotos von Suchenden veröffentlicht, die 20.000 Familienmitglieder vermissen.


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Inzwischen umfasst "Trace the Face" 33 Länder in Europa, Afrika und Asien. Bei einem Treffer können die suchenden Familienangehörigen über das Rote Kreuz Kontakt zu dem oder der Vermissten aufnehmen. Aktuell findet im Durchschnitt eine Familie pro Woche wieder zusammen, insgesamt wurden mehr als 200 Familien wiedervereint.
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Bei der Suche werden sowohl digitale Archive, Register und Datenbanken, wie auch persönliche Nachforschungen verwendet. In manchen Ländern fahren Mitarbeiter mit dem Fahrrad an die letzte bekannte Adresse und reden mit ehemaligen Nachbarn oder dem Dorfältesten, um Hinweise zu erhalten. Die Freude bei einem Wiedersehen ist groß.
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„Kein Fall bleibt unbeantwortet, auch wenn die Antwort Jahre auf sich warten lässt. Selbst falls es sich um eine negative Information handelt, geben wir damit Gewissheit und die Möglichkeit, sich mit dem Verlust auseinanderzusetzen“,
sagt Claire Schocher-Döring, Leiterin des Suchdiensts beim Österreichischen Roten Kreuz.
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Zwei Drittel der Fälle betreffen aktuelle Konflikte und Fluchtbewegungen - die meisten derzeit aus Afghanistan, Somalia, Irak und Syrien. Doch allein in Österreich reichen noch 20.000 ungeklärte Schicksale zurück zum Zweiten Weltkrieg. Auch in diesen Fällen hilft das Rote Kreuz, Antworten zu finden.
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"Familien haben das Recht zu erfahren, was passiert ist und wo sich ihre vermissten Verwandten befinden. Für Familien vermisster Personen heilt die Zeit nicht, Antworten schon", sagt Claire Schocher-Döring. Deshalb vernetzt sich die Rotkreuz-Bewegung auf der ganzen Welt und baut den Suchdienst weiter aus.
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Je mehr Menschen über Trace the Face Bescheid wissen, desto mehr Familien können wir wieder verbinden. Erzählen Sie es also gern weiter! Für unsere Arbeit sind wir auch auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen.

Suchdienst des Österreichischen Roten Kreuz
Trace the Face
Spendenlink Suchdienst

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