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Warum der Weltraum wichtig ist

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Einleitung

"Krieg der Sterne" - die heute weithin als "Star Wars" bekannte Filmreihe handelt von einem Krieg, der in einer weit entfernten Galaxis ausgetragen wird. Für viele von uns sind solche Konflikte etwas, das wir nur aus Film und Fernsehen kennen. Doch auch in der Realität gibt es internationale Gesetze, die Nationen einhalten müssen, sollte es zu einem bewaffneten Konflikt im Weltraum kommen.
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Zusätzlich gibt es außerdem den Mondvertrag (1979), eine weitere Ergänzung zum Weltraumvertrag. Dieser sollte das Eigentum an Himmelskörpern regeln, scheiterte aber. Er wurde nur von vier Staaten unterzeichnet.
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Der Weltraum und das Rote Kreuz

Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sind bei ihrer Arbeit weltweit auf zahlreiche Erdsatelliten angewiesen, beispielsweise für die Navigation. Sollten diese im Zuge eines militärischen Konflikts zerstört werden, würde das die humanitäre Arbeit unmöglich machen.

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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fungiert als Hüter des humanitären Völkerrechts. Laut Artikel 5 der Statuten ist es die Pflicht des IKRK, daran zu arbeiten, dass Kentnisse über das humanitäre Völkerrecht, das in Konflikten angewendet wird, verbreitet werden. Dieses Recht soll auch ständig weiterentwickelt werden.

Das IKRK setzt sich dafür ein, dass das humanitäre Völkerrecht bei militärischen Konflikten zum Einsatz kommt und zwar überall - auch im Weltraum.
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Humanitäres Völkerrecht im Weltraum

  • Artikel III des Weltraumvertrags besagt, dass die Erforschung und Nutzung des Weltraums nur in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht zu erfolgen hat.
  • Die Genfer Konventionen von 1949 gelten für alle Kriegsfälle und jeden bewaffneten Konflikt, auch solche, die im Weltraum ausgetragen werden.
  • Der Internationale Gerichtshof hat in seiner Rechtssprechung festgelegt, dass die Prinzipien des humanitären Völkerrechts für alle Formen der Kriegsführung und für alle Arten von Waffen gelten.
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Laut dem Weltraumvertrag darf man keine Objekte im Orbit stationieren, die Nuklearwaffen oder Massenvernichtungswaffen an Bord haben. Solche Waffen dürfen auch nicht auf dem Mond oder auf anderen Himmelskörpern errichtet werden.

Im Weltraum gilt ein absolutes Nuklear- und Massenvernichtungswaffenverbot. Alle anderen Arten von Waffen wären aber prinzipiell erlaubt.
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Der Weltraumvertrag verbietet das Errichten einer Militärbasis auf dem Mond oder auf anderen Himmelskörpern. So ist auch das Testen aller Waffen und das Ausführen von Militärmanövern im Weltraum untersagt. 
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Objekte, die unentbehrlich für das Überleben der Zivilbevölkerung sind, dürfen nicht zerstört oder beschädigt werden. Darunter fällt auch das Verbot von Attacken wie Cyberangriffe, durch die ein Satellit möglicherweise unbrauchbar wird.

Das Deaktivieren von Militärsatelliten ist im Kriegsfall erlaubt - allerdings werden viele Satelliten für militärische und zivile Zwecke gleichzeitig verwendet; sollte das der Fall sein, dürfen sie auch im Kriegsfall nicht beschädigt werden.

Das Zerstören von Satelliten ist prinzipiell nicht erlaubt, da herabfallende Trümmer Menschen gefährden könnten.
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Ende

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