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Bosnien-Herzegovina Corona

Logo https://stories.roteskreuz.at/bosnien-herzegovina-corona?fbclid=IwAR287Xp8q9M5JpYUoEYvhHYLX2d_DR2M-3kEuXsbDsxv1uXhwJtJQCbt8DA

In Bosnien-Herzegowina geht die Zahl der Covid-Kranken nach einigen Wochen der Entspannung nun wieder nach oben. Zusätzlich zur gesundheitlichen Gefahr drohen schon jetzt katastrophale sozioökonomische Auswirkungen.
Das Österreichische Rote Kreuz hilft vor Ort. 

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Die Maßnahmen gegen das Coronavirus waren weitreichend: Alle Menschen jünger als 18 und älter als 65 Jahre durften über Wochen nicht mehr außer Haus gehen. Dennoch ist die Krise nicht ausgestanden, im Gegenteil: Aktuell geht die Zahl der Neuinfektionen wieder stark nach oben, begünstigt durch die ersten Lockerungen.
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Bosnien-Herzegowina war schon vor der Krise wirtschaftlich angeschlagen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf und Jahr betrug 2018 rund 5.000 Euro, nur ein Zehntel von jenem in Österreich. Die Covid-Krise trifft die Bevölkerung also umso härter.
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Das Österreichische Rote Kreuz betreibt deshalb gemeinsam mit den Kolleg_innen in Bosnien-Herzegowina mehrere Suppenküchen, in denen täglich 6.500 Mahlzeiten für die Ärmsten ausgegeben werden. Der Bedarf ist seit Ausbruch der Coronakrise stark gestiegen.
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„Viele standen vorher auf festen Beinen, haben nun aber ihren Arbeitsplatz verloren und sind auf Hilfe angewiesen“, sagt Katarina Banicevic vom Österreichischen Roten Kreuz, die die verschiedenen Hilfsprojekte koordiniert. Zusätzlich zu den insgesamt neun Suppenküchen werden 10.000 Menschen mit monatlichen Lebensmittelpaketen erreicht.
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In der ersten Phase der Akuthilfe hat das Österreichische Rote Kreuz bereits Schutzausrüstung und Fieberthermometer an die Bevölkerung verteilt. Auch Lebensmittel- und Hygienepakete wurden ausgegeben. Außerdem wird eine psychosoziale Unterstützungshotline betrieben.
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Die wirtschaftlichen Prognosen sind düster: Das BIP könnte heuer laut einer aktuellen Studie um bis zu zehn Prozent fallen, die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 100.000 steigen. Deshalb baut das Rote Kreuz seine Initiativen weiter aus - etwa Lebensmittellieferungen für Ältere.
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Von den Auswirkungen der Krise betroffen sind auch mehr als 9.000 Flüchtlinge, die schon seit Monaten im Land festsitzen. Die Lager sind überfüllt, mehr als 2.000 Menschen müssen außerhalb der Zeltstädte auf hartem Grund schlafen.
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Nach wie vor kommen neue Flüchtlinge ins Land, wenn auch aktuell weniger als vor der Krise. Dennoch wurden heuer 4.700 Neuankommende bis Mitte Mai registriert. Auch an den großen Bahnhöfen ist das Rote Kreuz im Einsatz, etwa um Fieber zu messen und über Präventionsmaßnahmen zu informieren.
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Weil die Flüchtlingslager überfüllt sind, müssen sich viele in den Städten durchschlagen. Hier sind sie auf der Suche nach Arbeit und einer Perspektive für die Zukunft. Das ist aktuell schwerer denn je. Mobile Teams des Roten Kreuz informieren über die Corona-Vorsichtsmaßnahmen und Anlaufstellen. 
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Bislang wurden keine Covid-Infektionen in den Flüchtlingslagern registriert. Damit etwaige Fälle sofort erkannt werden, werden die Bewohner_innen laufend auf das Virus getestet. Außerdem werden die Sicherheitsvorkehrungen wie Abstand halten und das Tragen von Masken großgeschrieben - eigene Familie ausgenommen.
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Aktuell steigen die Corona-Fallzahlen wieder stark. Damit das Rote Kreuz seine Hilfe in Bosnien-Herzegowina weiter ausbauen kann, bitten wir um Ihre Spende!

Spendenlink: Corona-Hilfe in Bosnien-Herzegovina


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