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10 Jahre Syrien-Konflikt

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Hintergrund

Am 15. März jährt sich der Beginn des Syrien-Konflikts zum zehnten Mal. Seit zehn Jahren befindet sich das Land in Vorderasien in einer der weltweit größten humanitären Krisen seit dem 2. Weltkrieg. Der Syrisch-Arabische Rote Halbmond leistet nach wie vor Unterstützung vor Ort.
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In den letzten zehn Jahren sind 5 Millionen Menschen aus Syrien in andere Länder geflüchtet. Von den verbleibenden 18 Millionen brauchen 13 Millionen humanitäre Hilfe.

8 Millionen sind nicht einmal dazu in der Lage, ihre Grundbedürfnisse zu decken.
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Den Menschen in Syrien fehlt es vor allem an drei Dingen:
  • Zugang zu Nahrungsmitteln
  • ein gesichterter Lebensunterhalt
  • Unterkunft
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Woran es fehlt

Allein im letzten Jahr haben sich die Preise von Grundnahrungsmitteln mehr als verdoppelt. Rund 12,4 Millionen Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu ausreichend nahrhaften Lebensmitteln.

Schätzungen zufolge leben mehr als 90 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.
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Es gibt kein Benzin und somit keine Krankenwägen, um Patient_innen ins Krankenhaus bringen zu können, keinen Strom in den Krankenhäusern, um Operationen durchzuführen und es gibt keine Beatmungsgeräte. Ohne Strom kann auch kein Impfstoff gelagert werden, sollte Syrien Dosen erhalten.
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Seit Ausbruch der Pandemie hat der Syrisch-Arabische Rote Halbmond mehr als 2 Millionen Menschen unterstützt. Zu den Maßnahmen zählen:
  • Aufklärungsveranstaltungen
  • die Verteilung von Hygienekits
  • psychosoziale Unterstützung
  • medizinische Versorgung
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Was SARC leistet

Mit der Unterstützung Dutzender nationaler und internationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften liefern die Freiwilligen des Roten Halbmonds mehr als 60 Prozent der Hilfe in ganz Syrien. Ohne sie wäre die humanitäre Katastrophe noch viel schlimmer gewesen.
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  • Mehr als 16 Millionen Menschen profitierten von der Unterstützung der Wasserversorgung
  • Mehr als 3 Millionen Menschen wurden mit Nahrungsmitteln versorgt
  • Rund eine halbe Million Menschen erhielten Zugang zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung
  • Etwa 9.000 Menschen erhielten Unterstützung bei der Gründung von Kleinunternehmen
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Auch das Österreichische Rote Kreuz leistet mit der Instandsetzung von zwei Wasserquellen, eine in Al-Fijeh nördlich von Damaskus und eine in Deir ez-Zor im Osten des Landes, seinen Beitrag.

Da bewaffnete Konflikte immer öfter in Städten stattfinden, hat das Rote Kreuz seine Programme im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) im städtischen Raum aufgestockt.
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Die Freiwilligen in Syrien brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Sie helfen allen Syrer_innen, unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung steht seit zehn Jahren stolz an der Seite des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds und unterstützt dabei, humanitäre Hilfe im ganzen Land zu leisten.

Seit Beginn des Konflikts haben 65 Freiwillige des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds und acht Freiwillige der Niederlassung des Palästinensischen Roten Halbmonds in Syrien ihr Leben bei der Ausübung ihres Dienstes verloren.
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Ende

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