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Los geht's

#zivilife

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Fotos der Zivildienstleistenden

Das Österreichische Rote Kreuz beschäftigt rund 4.500 Zivis pro Jahr. Einer davon ist Manuel Drescher. Der 21-Jährige ist im April eingerückt. Wir waren auf der Dienststelle Mattersburg und haben ihn einen Tag lang begleitet.

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Bevor es losgeht, checkt Manuel mit seinem Kollegen, ob im Auto alle Bestände aufgefüllt sind. "Das ist schon Routine", sagt er. Manuel ist heute mit Christian, einem Notfallsanitäter, eingeteilt.

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Die erste Fahrt führt die beiden ins Seniorenzentrum. Eine Patientin ist für den Transport zu einer Untersuchung im Krankenhaus angemeldet. Im Speiseraum wird gerade das Mittagessen aufgetischt.

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Frau Erna hat in ihrem Zimmer gegessen und ist nervös, weil sie heute ins Krankenhaus gefahren wird. Manuel und Christian beruhigen sie und dann geht es auch schon los.

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Für Manuel war der Einrücktermin im April perfekt: "Im Januar bin ich mit der Lehre zum Autospengler fertig geworden und dann habe ich einen Platz gesucht."

An vielen Dienststellen wird es immer schwieriger, den Apriltermin zu besetzen. Die meisten Ausbildungen enden im Sommer und die Bewerber wollen direkt danach ihren Zivildienst leisten. Auch Alternativen gibt es mehr als früher. "Der Auslandsdienst war für mich anfangs eine Option", sagt auch Manuel.

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Bereits 2018 kam es regional zu Engpässen. Viele Zivildienst-Stellen konnten nicht besetzt werden.
Es fehlten nicht nur Rettungssanitäter, sondern auch Helfer in Seniorenheimen, Betreuer für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Unterstützer für die Betreuung von sozial benachteiligten Kindern.

Die Prognose für 2019 sieht ähnlich düster aus. Das hat nicht nur für das Rote Kreuz Folgen: Ein Mangel an Zivildienern würde das Sozialsystem massiv verteuern.

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Die nächste Patientin, die abgeholt wird, ist Frau Katharina.

Manuel und Christian bringen sie vom Röntgeninstitut zurück in ihre Wohnung.

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Früher ist die Bäuerin gerne Traktor gefahren - da spielen die Knie jetzt nicht mehr mit. "Davonfahren werd' ich euch also ned!", sagt sie.

"Wenn Leute wie sie im Alter noch so gut drauf sind, verliert man echt die Angst vor dem Älterwerden", sagt Manuel.


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Unterwegs wird Herr Walter vom Krankenhaus abgeholt. Er hat sich das Bein gebrochen und muss deshalb von Manuel und Christian nach Hause gebracht werden.

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"Als ich bei der Stellung war, wollte ich noch zum Bundesheer. Während der Lehre hat sich das aber geändert und ich wollte lieber was Soziales machen", sagt Manuel.

"Wenn ich jetzt eine fixe Stelle beim Roten Kreuz angeboten bekommen würde, dann würde ich sofort Ja sagen! Durch den Zivildienst habe ich festgestellt, dass mir der Umgang mit Menschen liegt."

Das Leben nimmt durch den Zivildienst oft eine neue Richtung: Von 1.300 ehemaligen Zivildienern gibt ein Viertel an, dass der Zivildienst ihre Berufswahl beeinflusst hat.

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Nachdem Frau Katharina und Herr Walter nach Hause gebracht wurden, geht's erst mal zurück auf die Dienststelle. Dort wartet Manuel mit den Kollegen, bis der nächste Einsatz reinkommt – es wird geblödelt und gejausnet - ein bisschen Spaß muss sein.

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So schnell kann es gehen: Manuel und Christian werden zu einem Patienten mit Atemnot gerufen. Da sich sein Zustand nicht verbessert, bringen sie ihn mit Blaulicht ins Krankenhaus Wiener Neustadt.

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An Kreuzungen und im Kreisverkehr schaltet der Fahrer Folgetonhorn und Blauchlicht ein. Schnell muss es gehen, aber die Sicherheit des Patienten und aller Verkehrsteilnehmer steht im Vordergrund.

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Manuels Hand zittert noch, als er den Patienten im Krankenhaus übergibt. Er ballt die Hand zur Faust, um sich zu beruhigen. "Bei einer Einsatzfahrt ist doch immer viel Adrenalin im Spiel", sagt er.

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Im Dunklen geht es wieder zurück auf die Dienststelle. Für heute sind Manuel und Christian fast fertig.

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Nach dem Dienst wird das Auto außen und innen gründlich geputzt. Das Putzen zählt nicht zu Manuels Lieblingsaufgaben, gehört aber auch dazu.

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Ende Dezember beendet Manuel seinen Zivildienst. Wie es dann beruflich für ihn weitergeht, ist noch nicht ganz klar. "Sicher ist aber, dass ich freiwillig beim Roten Kreuz bleibe. Ein paar Dienste gehen sich immer aus", sagt er.

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Übersicht

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Kapitel 1 Vorbereitung

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Der Auto-Check

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Kapitel 3 Katharina & Walter

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Katharina

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Kapitel 4 Zurück auf der Dienststelle

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Kapitel 5 Einsatz

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