Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Ostukraine: Lebensrettender Strohhalm Auslandskatastrophenfonds

Logo http://stories.roteskreuz.at/ostukraine-lebensrettender-strohhalm-auslandskatastrophenfonds
Ein letzter Strohhalm

Die Lebensbedingungen der Menschen haben sich seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 zunehmend verschlechtert. Es gibt keine persönliche Sicherheit, viele haben finanzielle Schwierigkeiten aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit. Viele Gesundheitseinrichtungen wurden in dem bereits jahrelang andauernden Konflikt zerstört.

Zum Anfang
Walter hajek ist Leiter der internationalen Hilfe des ÖRK

Walter Hajek ist der Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes. Er besuchte diese Woche die Ostukraine, um sich ein Bild von der wirksamen Hilfe des Roten Kreuzes vor Ort zu machen.

Zum Anfang
Das Rote Kreuz hilfe in der Ukraine

Ende 2016 wurden in der Ukraine über 3500 Krankenschwestern aufgrund von Umstrukturierungen entlassen. Die Versorgung der Bevölkerung in der Ostukraine ist daher fast zusammengebrochen. Das Rote Kreuz versucht ein Minimum an Würde und Hilfe für chronisch Kranke zu ermöglichen.

Diese Hilfe wird zur Zeit mit Unterstützung des Auslandskatastrophenfonds der Bundesregierung finanziert. Doch das Projekt geht jetzt zu Ende.

Zum Anfang

Frau Raisa musste 2014 aus der Konfliktregion in Lugansk-Stadt nach Novoaidar fliehen. Sie erhält nach 43 Jahren Arbeit eine Pension von umgerechnet 105 € im Monat.

Ihre Zuckerkrankheit hat dazu geführt, dass im Sommer 2016 ein Bein amputiert werden musste. Monatlich erhält sie einen Gutschein durch das Rote Kreuz, um ihre Diabetes-Medikamente zu erhalten.

Im April läuft das durch den Auslandskatastrophenfonds finanzierte Projekt aus. Eine Folgefinanzierung ist nicht in Sicht

Zum Anfang

Zum Anfang

Frau Nina ist verwitwet - ihre Eltern sind auch schon verstorben. Beim Begräbnis der Tochter vor zehn Jahren ist sie kollabiert - dann wurde Zuckerkrankheit festgestellt.

Ihre Krankheit führte dazu, dass ihr ein Bein amputiert werden musste. Eine Prothese passt nicht mehr - für die Anpassung fehlt der Pensionistin das Geld. Sie erhält umgerechnet 45 Euro Pension im Monat.

Monatliche Apotheken-Gutscheine des Österreichischen Roten Kreuzes  helfen, zumindest die dringendsten Medikamente zu erhalten. Was nach dem Ende des AKF-finanzierten Projekts passiert, traut sich Frau Nina nicht vorzustellen.

Zum Anfang

Ermöglicht wird die österreichische Hilfe von der 1.500 Personen in der Ostukraine direkt profitieren seit 2017 mit finanzieller Unterstützung des Auslandskatastrophenfonds (AKF), der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und des Liechtensteinischen Roten Kreuzes.
Die Unterstützung der Österreichischen Bundesregierung läuft im April 2018 aus. Mit noch geringeren Mitteln im AKF - wie das das Budget der Bundesregierung nun vorsieht - würden Projekte, wie jenes in der Ukraine in Zukunft seltener finanziert.

Zum Anfang
Hilfe für Medikamentengutscheine in der Ukraine. Jetzt spenden

Unterstützen Sie Menschen wie Nina Alexandrova oder Raisa Filipovna durch Ihre Spende.

Hier spenden

Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden