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In guten Haenden

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In den eigenen vier Wänden älter werden und trotzdem nicht auf professionelle Pflege und Betreuung verzichten zu müssen: das ist der klare Wunsch vieler Menschen. Die Pflege daheim macht aber nicht nur für die betreuten Personen einen Unterschied:

„In die Wohnungen oder Häuser der Klienten zu kommen und damit in ihren sehr persönlichen Lebensraum einzutreten, ist komplett anders als die Pflege in einem Krankenhaus“, erzählt Monique Mayer. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin sieht darin einen wesentlichen Vorteil: „Die Zeit bei den Klienten hat man zu hundert Prozent für sie, ohne Ablenkungen.“

Das spürt auch Lieselotte Reith, die erste Klientin des Tages.

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Die Seniorin benötigt aufgrund ihrer zunehmenden Vergesslichkeit Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme. Und die bekommt sie von Mayer: akribisch wird dokumentiert, wann welche Medikamente eingenommen wurden.

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Die anschließende Überprüfung des Blutdrucks überlässt Mayer der Klientin selbst. Das sei wichtig, um die Selbstständigkeit trotz Pflegebedarfs so weit wie möglich zu erhalten, so Mayer.

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Das Vertrauen und nicht zuletzt die Sympathie zwischen den beiden Frauen ist deutlich zu spüren – und da Zeit bleibt, plaudern die beiden noch, bevor es wieder weitergeht.

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Jetzt geht's weiter zur nächsten Klientin. Monique Mayer ist seit einem Jahr als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Rotkreuz-Dienststelle im niederösterreichischen Brunn am Gebirge tätig. Im Team für Gesundheit und soziale Dienste arbeiten dort insgesamt 13 Personen, darunter größtenteils Pflegeassistenten und Heimhelferinnen.

Die Nachfrage nach mobiler Pflege und Betreuung im Einzugsgebiet ist enorm: „Wir wachsen immens und suchen daher laufend qualifiziertes Personal“, berichtet Mayer.

Und damit steht Brunn am Gebirge nicht alleine da: Aufgrund der demographischen Entwicklungen wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen eklatant steigen. Derzeit beziehen allein in Niederösterreich 90.000 Menschen Pflegegeld, bereits 2025 werden es mehr als 108.000 sein. "Pflege ist definitiv ein Beruf mit Zukunft", bestätigt auch Mayer, die den die Ausbildung selbst im zweiten Bildungsweg absolviert hat. 

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Die nächste Klientin, Felicia M., ist nach einem Schlaganfall bettlägerig. Für Mayer steht diesmal hauptsächlich Körperpflege und die Beratung der 24-Stunden-Betreuung vor Ort zur Qualitätssicherung auf dem Programm. 

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Bei der Pflege von bettlägerigen Klienten muss gewissenhaft vorgegangen werden, um die Entstehung von Wundliegegeschwüren zu verhindern.

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Drücken Sie auf Play und schieben Sie den Regler: So unterschiedlich können Mayers' Utensilien sein

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Frieda Konrad hat sich ihre Selbstständigkeit bewahren können und bekommt daher nur dreimal in der Woche Unterstützung vom Roten Kreuz. Heute geht es für Mayer vor allem darum, Hilfestellung bei der Dusche und der Haarpflege zu geben.

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Worauf Frieda Konrad auch im Alter nicht verzichten möchte? Eine adrette Frisur. Für Monique Mayer, die vor ihrer Ausbildung als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin als Frisörin tätig war, ein Heimspiel: „Wir gehen in der mobilen Pflege ganz individuell auf unsere Klienten ein - und nachdem das Frau Konrad wichtig ist, erfülle ich ihr diesen Wunsch gerne.“ 

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Tatsächlich sind es nämlich zu einem überwiegenden Teil Familienmitglieder, die die Pflege von älteren Menschen übernehmen. Eine professionelle mobile Pflege und Betreuung wie vom Roten Kreuz kann wesentlich zur Entlastung der pflegenden Angehörigen beitragen.

"Im Normalfall beginnt die Pflege bei uns mit einem telefonischen Herantasten an die individuelle Situation der hilfe- oder pflegebedürftigen Menschen und ihren Familien. Danach gibt es ein persönliches Gespräch und eine konkrete Bedarfserhebung. Unser Angebot wird dann laufend an die aktuelle gesundheitliche Situation angepasst", erklärt Mayer auf dem Weg zum nächsten Klienten.

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Bruno Tauschek wird heute bei der Körperpflege und dem Verbandswechsel unterstützt.

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Der Senior braucht die Hilfestellung vom Roten Kreuz nach einer Fußamputation. Während der Reinigung der Wunde plaudern Tauschek und Mayer miteinander: Da wird über die Familie gesprochen, über ärztliche Anweisungen oder aber auch über sein neues Hobby, dem Herstellen von Schmuck.

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Tatsächlich sind diese Gespräche aber viel mehr als nur Smalltalk erklärt Mayer: „In der Pflege ist die so genannte Biographiearbeit wesentlich. Wir versuchen systematisch mehr über den Menschen in Erfahrung zu bringen, um so bestimmte Verhaltensweisen zu verstehen.“


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Ob Bruno Tauschek, Frieda Konrad, Felicia M. oder Lieselotte Reith: bei allen Klientinnen und Klienten spürt man das Vertrauen und die Dankbarkeit, das sie Monique Mayer entgegenbringen.

Denn die Betreuung beim Roten Kreuz ist zwar höchst professionell, aber trotzdem vor allem eines: zutiefst menschlich.

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  Auch die Medikamenteneinnahme wird von Mayer überprüft – als eine Unklarheit in der Dokumentation auftaucht, greift Mayer sofort zum Handy und kontaktiert die Tochter von Frau Konrad. "Der Kontakt und regelmäßige Austausch mit den Angehörigen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit", erzählt Mayer.

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Übersicht

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Kapitel 1 Lieselotte Reith

Daheim in guten Händen

Poster 0

Lieselotte reith und monique mayer2

Lieselotte reith medikamente

Lieselotte reith blutdruck
Kapitel 2 RundumInfo

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Kapitel 3 Eingehen auf individuelle Bedürfnisse

 mg 6553

 mg 6554

 mg 6576

 mg 6592
Kapitel 4 Bruno Tauschek

 mg 6603

 mg 6607

 mg 6622

 mg 6591
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