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Vier Österreicher und später eine Österreicherin waren nach dem Zyklon Idai in Mosambik im Einsatz. Wie die Hilfsmaschinerie der Rotkreuzbewegung funktioniert.

Nach dem verheerenden Tropensturm Idai helfen mehr als 120 Spezialisten aus aller Welt mit, das Leid in Mosambik zu lindern. Insgesamt kommen sieben normierte Schnelleinsatzgruppen - Emergency Response Units, kurz ERUs - zum Einsatz. Diese kümmern sich zum Beispiel um Wasseraufbereitung, Logistik oder die Verteilung von Hilfsgütern.

Wie die Rotkreuz-Hilfsmaschinerie in Mosambik funktioniert und welche Rolle die Delegierten des Österreichischen Roten Kreuzes dabei spielen, zeigt diese Multimedia-Chronologie. 

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Zyklon-Frühwarnung für Mosambik! Rasch macht die Meldung im Alert-Net der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) die Runde. Die Dachgesellschaft der nationalen Rotkreuzgesellschaften mit Sitz in Genf unterstützt die Kollegen in Mosambik – und schickt Spezialisten in die Region.
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Betroffen sind vier Provinzen, hier vor allem Beira, die viertgrößte Stadt des Landes mit 500.000 Menschen. Stromleitungen sind gekappt, die Kommunikation unterbrochen, Häuser und Straßen zerstört. Mehrere hundert Freiwillige des Mosambikanischen Roten Kreuzes versorgen Verletzte, leisten Nothilfe, errichten Unterkünfte.
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Tagelanger Starkregen verschlechtert die Lage noch weiter: Flutalarm. In den schlammigen Gassen der Slums von Beira steht das Wasser. Erste Fälle von Cholera brechen aus. Experten des Dachverbandes aller Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, das IFRC, fordern zusätzliche Rotkreuz-Hilfsteams an. Die durchforsten ihre Listen, wer in Frage kommt. Besonders Portugiesisch-Kenntnisse sind zunächst gefragt.
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Imre Siska fliegt nach Mosambik. Das Österreichische Rote Kreuz hat ihn für ein schwedisches Team eingemeldet, das sich im Raum Beira um lebensnotwendige Hygiene kümmert, Latrinen baut und hilft, dass Cholera-Patienten richtig versorgt werden können. „Es trifft die Ärmsten besonders hart“, sagt er. „Für sie da zu sein ist ein gutes Gefühl.“
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Florian Haas packt seinen Rucksack. Er wird Leiter eines britischen Teams, das ebenfalls für Wasser, Sanitär und Hygiene zuständig ist. Das Wasser in den Brunnen ist verseucht und stinkt nach Schwefel. „Wir helfen den Leuten wieder an sicheres Wasser zu kommen. Dafür sind sie sehr dankbar.“
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Sebastian Kachadourian-Marras (rechts), zuständig für Administration und Finanzen, und Stefan Pankl (links), der als Techniker die Funkverbindungen auf Vordermann bringt, verstärken die massive Operation. „Wir garantieren, dass die Spenden transparent eingesetzt werden“, sagt Kachadourian-Marras. „Wir bleiben meist im Hintergrund“, sagt Pankl: „Aber ohne uns würde gar nichts funktionieren.“
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Wenn das Medieninteresse nachlässt und der Wiederaufbau beginnt, laufen die Rotkreuz-Programme noch zwei Jahre weiter. Dabei wird die regionale Rotkreuz-Gesellschaft gestärkt, um auf die nächste Katastrophe besser vorbereitet zu sein. Auch in dieser Phase können die mehr als zwei Millionen Euro Spendengelder sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden.
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